Ist Ihre Website fit für gehobene Kundenansprüche und die Seite eins bei Google?

Viele Webseiten, die ich mir ansehe, sind hinsichtlich Struktur, Navigations- und Menüpunkten, Inhalten und der dahinter stehenden Programmierung alles andere als „glänzend“.

Dabei hat man so viele gute Möglichkeiten, die Website als wesentlichen Teil der Online Marketing-Strategie auf Vordermann zu bringen. Um nicht nur bei Google gefunden zu werden, sondern auch, um dem Kunden interessante Rahmeninformationen zum Service/Produktportfolio zur Verfügung zu stellen, um Studien, Whitepaper etc. in anschaulicher einfacher Art und Weise zu präsentieren. Der Nutzen für den Kunden muss klar erkennbar sein, unabhängig, in welchem Online Kanal.

 

Wie sehen meine Online-Ziele aus? Was ist meine Vision?

Egal, welchen Kommunikations- und/oder Vertriebs-Kanal man optimieren möchte, es geht zunächst darum, übergeordnet die Online-Ziele festzulegen. Und zu definieren, welche Zielgruppen über welche Kanäle angesprochen werden sollen. Dabei sollte man genau überlegen, welche digitalen Angebote man seinen Kunden offeriert. Dabei hilft es, nicht nur Basis-Daten aus dem CRM-System heranzuziehen. „Social Listening“ unterstützt dabei, gepaart mit der passenden Software bzw. mit ausgewählten Monitoring Tools, herauszufinden, worüber Kunden sprechen. Die Analyse des „user generated content“ (darunter versteht man diejenigen Inhalte, die Rahmen des Web 2.0 vom User selber erstellt werden) kann sehr hilfreich sein wenn es darum geht, ein frisches Bild der eigenen Marke  zu zeichnen. Vereinfacht ausgedrückt: Es geht darum herauszufinden, welche Zielgruppen sich in welchen Kanälen „tummeln“ und was sie über die eigenen Produkte und Services sprechen. Somit wird es für ein Unternehmen möglich, massgeschneiderte Angebote zu erstellen und Streuverluste zu vermeiden. Die Online Kanäle lassen sich außerdem hervorragend für ein aktives Beschwerdemanagement nutzen. Denn das Kunden-Feedback bietet wertvolle Insights hinsichtlich der Performance von Produkten/Services und ist hilfreich, um Lücken in der Customer Experience aufzudecken. Mehr über ein aktives Beschwerdemanagement finden Sie hier.

 

 

Online Strategie Framework

 

 

Wer in Google sucht, der findet?! Die Optimierung der Website ist ein guter Anfang!

Es geht uns doch allen fast täglich so: Man sucht etwas, gibt Schlagworte bei Google ein und möchte dann möglichst zügig auf die passenden Informationen, Produkte oder Bewertungen stoßen. Zeit ist Geld und es setzt sich derjenige durch, der sein Angebot online anschaulich und gut aufbereitet feilbietet. Es wundert mich also immer wieder, warum doch noch so viele Unternehmen auf eins ihrer präsentesten Marketing-Tools wie die eigene Website so wenig Wert legen. Und dem Kunden ein buntes wenig strukturiertes Sammelsurium an Infos entgegen werfen, so dass dieser mehr oder weniger schnell die Flucht ergreift. Dabei könnte man durch eine optimierte Kundenansprache, vereinfachte Transaktionen, verbesserten Kundenservice und eine zielgruppenorientierte Kommunikation die Kundenzufriedenheit um ein Vielfaches erhöhen! Dies schließt natürlich nicht nur eine optimierte Website mit ein, sondern es geht darum, durch professionelle, über alle Kanäle einheitliche Kommunikation die positive Wahrnehmung der eigenen Marke zu steigern.

 

 

Zielsetzung Webseiten Optimierung

 

 

Sie wollen zufriedene Kunden? Eine Umsatzsteigerung wäre auch nicht zu verachten?

Hat man sich die Optimierung der Website auf die Fahne geschrieben, so muss man hier sowohl geschäftsbezogene als auch IT-bezogene Aspekte zugrunde legen. Denn wer hätte es nicht gern, wenn sich durch sinnvolle Optimierung auf einmal der Umsatz erhöht, die Kundenzufriedenheit steigt, meine Marke positiv wahrgenommen wird und ganz nebenbei auch noch die dahinter liegenden IT-Prozesse harmonisch ineinander greifen!

Wenn man verstanden hat, dass veränderte Kundenanforderungen und technologische Herausforderungen eine Modernisierung der eigenen Online Plattformen wie auch der Website erfordern (Akzeptanz), dann kann ein Unternehmen beginnen, eine entsprechend darauf angepasste Online Strategie zu entwickeln. Diese sollte die definierten Leitbilder verankern und insgesamt ein verzahntes Vorgehen aufweisen.

 

 

Erfolgsfaktoren Webseiten Optimierung

 

 

„Onpage und Onsite“-Optimierung

Da die Website für die meisten Unternehmen das „Herzstück“ ihrer Online Plattformen darstellt, möchte ich aufzeigen, welche Chancen sich zur nachhaltigen Zielerreichung der definierten KPIs bieten. Die Steigerung der Kundenzufriedenheit und des Umsatzes ist beispielsweise für viele Unternehmen wesentlich. Was die technische Struktur einer Website anbelangt, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Social Media Plattformen, Performance und Datentransfer, Zugriffszahlen, Benutzerfreundlichkeit, Inhalte, Sicherheit und Datenschutz, all dies kann in Richtung „Onpage und Onsite“-Optimierung optimal getrimmt werden! Dafür habe ich eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten zusammen gestellt, die sicherlich noch lange keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Im Rahmen dieses Blogartikels liefert sie jedoch schon einmal gute Anhaltspunkte, worauf es bei einer modernen google-freundlichen und kundenorientierten Website ankommt.

 

Worauf sollten Online-Marketing Experten bei der Analyse einer Website achten? Kleine Checkliste für die optimierte Website

Google Webmaster Tool/Analytics und Tracking:

  • Die eigene Domain bei den Google Webmaster Tools hinterlegen
  • „Manuelle Maßnahmen“ vornehmen: Liegt eine Meldung vor? Wenn ja, beheben!
  • „Crawling“-Fehler beheben!
  • Prüfen, wie viele Seiten im Index von Google bewertet werden
  • XML Sitemap anlegen -> Inhaltsverzeichnis für die Suchmaschine, in dem die gesamte Webseiten-Struktur hinterlegt ist
  • Tracking Codes: für alle Unterseiten anlegen
  • Event-Tracking vornehmen: Wie interagieren Besucher mit Inhalten?
  • Ausschließung eigener Webseiten-Besuche im Tracking (via Cockies)
  • Werbeplattformen sollten über Tracking Codes eingebunden sein (AdWords, Facebook, Adsense…)
  • An URLs Tracking Parameter hängen, um besser sehen zu können, wo Besucher herkommen

Web Developer Toolbar:

  • Check, welche Seiten welche Codierung enthalten: Ist der HTML-und CSS-Code einfach und sauber programmiert?
  • Werden alle Inhalte korrekt dargestellt (CSS)? Ist der Code W3C-konform?

Weiterleitungen:

  • 301 -> dauerhafte Weiterleitung auf eine andere Domain oder URL (wichtig, um doppelte Inhalte zu vermeiden; keine Ranking-Einbußen)
  • Canonical-Tag -> Verweis auf nur eine Hauptdatei: Google indiziert dann nur diese Seite und ignoriert weitere Webseiten mit gleichen Inhalten

Ladegeschwindigkeiten:

  • Saubere schlanke Programmierung prüfen -> je weniger Code beim Laden einer Seite eingelesen werden muss, um so schneller erscheint die Website im Browser: ein Plus für User und Suchmaschine!
  • Außerdem: Check der Bilder (standardmäßig sollten .jpg, .gif oder .png verwendet werden), Videos, Plugins und Widgets!

Robots.txt:

Diese Datei muss sich im Hauptverzeichnis befinden und angeben, welche Inhalte von der Suchmaschine geprüft werden sollen und welche nicht

Breadcrumbs:

Beispiel: Damenmode -> Oberteile -> Pullis: Breadcrumbs geben im Webseiten-Pfad zur besseren Orientierung an, wo sich der User gerade befindet

Design:

  • 3 Sekunden-Check: In dieser Zeit sollte der User ein grobes Bild von der Website bekommen
  • Usability: Ist die Seite User-freundlich, findet man sich leicht zurecht?
  • Favicon: Das passende Icon oben in der URL trägt zur Wiedererkennung der Marke bei
  • Skalierbare Schriftgrößen (zw. 12 und 16 Pixeln) verwenden
  • Passenden Zeilenabstand (140 bis 160% der Schriftgröße) einhalten
  • Farbschema anpassen, um den Kontrast zu verbessern
  • „Call-to-action“ ermöglichen: Kauf-Button, Newsletter, Formulare etc. anbieten

Mobile Optimierung:

  • Auf ein „responsive Webdesign“ achten
  • Separate mobile Webseiten anbieten, wenn die Desktop-Version Suchfunktionen, Dashboards, Kalkulatoren, Fragebögen etc. enthält und komplexer ist
    • Hier bitte auf der Desktop-Version rel=“alternate“ in den Head der Seite einfügen, um auf die mobile Seite zu verweisen und damit Suchmaschinen wissen, dass es diese Seite gibt
    • Auf der mobilen Version mittels Canonical Tag mitteilen, dass sich der gleiche Inhalt auf der Desktop-Version befindet

Keywords:

  • Hauptkeyword für jede Seite definieren
  • Passende Keyword-Variationen finden
  • Longtail-Keywords nicht vergessen
  • LSI Keywords einbeziehen (Themenverwandschaft)
  • Keywords immer an den Anfang stellen
  • Auf die Keyworddichte kommt es nicht mehr an
  • Title Tag verwenden
  • Alt-Attribute benennen
  • Metadescription einfügen
  • Sprechende URLs einsetzen
  • H1 bis H6 Überschriften ausnützen
  • Texte auf leichte Lesbarkeit testen z.B. über stilversprechend.de oder leichtlesbar.de
  • Auf Umlaute achten – Beispiel: aus ü wird ue
  • CTR erhöhen: Mehrwert, Nutenversprechen, „magische“ Wörter (neu, gratis, schnell etc.) verwenden
  • ….

Man sieht, wie viele sinnvolle Möglichkeiten es gibt, um die eigene Website auf Vordermann zu bringen. Nutzen Sie diese und Sie werden merken, wie viel Kunden mehr sich auf einmal auf Ihrer Website tummeln. Dank Google Analytics können Sie einfach und leicht analysieren, was sich auf Ihrer Website so tut. Ob mehr Traffic, mehr angeklickte Links, mehr Downloads, Scrolls, Käufe und Bestellungen, Nutzung der Social Media-Share-Buttons, Kommentare etc.: Seien Sie mit Ihrem Angebot präsent und bieten Sie Ihren Kunden einfach mehr Wert als die Konkurrenz!

 

Weiterführende Links

Fachkompetenz innovative Marktbearbeitung

Strategy & Transformation CREATIVE!

Digital Maturity Assessment (DMA)

 

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Claudia Kratel

Partner
Strategy & Transformation Consulting
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