Digital Innovation Camp

Innovation distinguishes between a leader and a follower — Steve Jobs

 

Digitale Geschäftsmöglichkeiten entdecken und erschließen. Wir unterstützen schnell und erfolgreich!

Die digitale Transformation produziert über alle Branchen hinweg bereits Gewinner und Verlierer. Springerverlag, Bosch und H&M – sie haben ihr Geschäftsmodell erfolgreich digitalisiert[1]. Schlecker, Kodak, Blackberry, Weltbild – alles bekannte Namen, alle Geschichte. Wie weit hat Ihr Unternehmen die Chancen der digitalen Transformation bereits in geschäftliche Erfolge verwandelt? Wir wollen an dieser Stelle nicht in die üblichen Kassandra-Rufe einstimmen. Sie wissen, dass die Digitalisierung bewährte Geschäftsmodelle zerstören wird und bereits zerstört hat. Wiesen Sie aber auch, wo konkrete Chancen für Ihr Unternehmen in der digitalen Transformation liegen? Welche Ansätze zu neuem Geschäft führen? Und welche Ansätze nur technikverliebte Spielereien sind, ohne Akzeptanz am Markt? Wir haben nicht den Stein der Weisen. Aber wir haben eine Methodik entwickelt und erfolgreich eingesetzt, mit Sie sehr rasch tragfähige Ansätze zur Digitalisierung in ihrem angestammten Geschäft entdecken können. Und das es Ihnen erlaubt, die Spreu vom digitalen Weizen zu trennen. Wir identifzieren mit Ihnen digitale Potentiale, die ausreichend Kraft besitzen, um einen echten Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Und wir begleiten Sie dabei, diese Veränderungen in die Tat umzusetzen. Mit wenig Aufwand und Risiko, aber mit spürbaren Verbesserungen bei Ergebnis und Wettbewerbsposition.

[1] Bosch z.B. beschäftigt inzwischen mehr Entwickler als Ingenieure. Bei Axel Springer trägt das digitale Geschäft im Jahr 2014 53% zum Umsatz und 72% zum Gewinn bei (Ebitda). Quelle: Unternehmensangaben

 

 

Innovationsmanagement Prozessmodel

 

 

Viele Propheten der Digitalisierung, die meisten in Festanstellung. Welche Optionen gibt es?

Die Notwendigkeit der digitalen Transformation wird also niemand mehr ernsthaft in Zweifel ziehen. Aber schon bei der Frage, wo konkret der Hebel zu Veränderung anzu­setzen ist, scheiden sich die Geister. Das gilt übrigens für alle Unternehmen, die wir in den letzten Jahren auf Ihrem Weg der digitalen Transformation begleitet haben. Denn: Viele Propheten und Experten sind bei diesem Thema unterwegs. Abwechselnd künden sie von den Segnungen oder Gefahren eines neuen digitalen Zeitalters. Sie sprechen über unternehmerisches Handeln, sind in der Regel aber festangestellt als Chef-Evangelisten mit Gleitzeitkonto. Die Ratschläge gehen in die verschiedensten Richtungen und es fällt schwer, den Überblick zu behalten.

 

 

Marktdurchdringungszeiten für Innovationen

 

 

Viel Zeit sollte man sich also nicht lassen. Im Zweifel greift ein Wettbewerber zu und erzielt einen Vorsprung, der nur schwer oder gar nicht mehr eingeholt werden kann.  Aber wo ansetzen? Die Facetten der Digitalisierung sind vielfältig und berühren alle Unternehmensbereiche. Drei Beispiele aus unserer Praxis machen deutlich, dass es nicht den einen Königsweg der digitalen Transfromation gibt. Aber das oft wenig Aufwand ausreicht, um eine starke Verbesserung der Wettbewerbsposition zu erzielen.

Fallbeispiel 1: Mittelständischer Küchenhersteller

Das Unternehmen nutzt bislang drei Vertriebswege: Möbel- und Einrichtungshäuser, Küchenfachhandel und den Direktvertrieb über Hausmessen. Insgesamt stagnieren bei allen Kanälen die Umsätze oder gehen leicht zurück, der Preisdruck ist enorm. Wie kann die Entwicklung „gedreht werden“? Wie kann wieder ein Wachstumskurs eingeschlagen werden? Viele verschiedene Varianten werden diskutiert. Die Bandbreite reicht vom Onlinevertrieb (eigene Homepage), über die Etablierung einer weiteren eigenen Produktlinie, die Schaffung eines Factory Outlet Centers oder Vertriebskooperationen bis hin zur Erweiterung/ Neuaus­richtung des Aussendienstes. Wir greifen an dieser Stelle zwei Maßnahmen heraus. Zum einen wurde mit wenig Aufwand eine App entwickelt, die es den Kunden erlaubt, die neue Küche virtuell im eigenen Haus zu sehen. Und mittels Augmented Reality verschiedene Varianten auszuprobieren. Die Kunden waren begeistert. Zum anderen wurde eine Online-Community etabliert, in der sich Kunden über Themen rund um das Thema „Kochen“ austauschen. Gelungene Küchen werden in einem Wettbewerb prämiert, die Kunden geben sich gegenseitig Ratschläge und Tipps. Das Unternehmen kooperiert hier mit einem Hestellter von hochwertigem Geschirr und Besteck, die Kunden beider Unternehmen werden vernetzt. Das Kundenbindung und Absatzvolumen (via Cross-Selling) stark gestiegen sind, versteht sich schon fast von selbst.

Fallbeispiel 2: Mittelständischer Hersteller von Medizinprodukten

Ähnliche Ausgangslage wie beim ersten Fallbeispiel. Die Produktpalette umfasst u.a. Katheter, Produkte bei Blasenschwäche oder künstlichem Darmausgang. Da die Zielgruppe dieser Produkte in der Regel nicht zu den Digital Natives zählt, wurden die Online-Aktivitäten auf Sanitäts­fachhändler und Ärzte ausgerichtet. Sie wurden dafür gewonnen, an regionalen Informationsabenden für Betroffene und Angehörige mitzuwirken. Hier wurden Patienten über die Krankheitsbilder, Therapiemöglichkeiten, aber auch über Lösungen typische Alltags-Probleme informiert. Zudem konnten sie sich untereinander austauschen.Die Ansprache der Fachhändler und Ärzte erfolgte u.a. über webbasierte Videokonferenzen, über die viele Personen zeitgleich angesprochen wurden.Die Platzierung der Produkte erfolgt compliance-konform. Die Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit und sorgen für eine hohe Zufriedenheit der Bestandskunden wie auch für viele Neukunden, die von Alternativangeboten wechseln. Die Investitionen insgesamt waren sehr gering, da für die Web-Konferenzen z.B. Standardwerkzeuge genutzt werden konnten (Skype).

Fallbeispiel 3: Internationaler Automobilhersteller

Ein Automobilkonzern dient als weiteres gutes Beispiel. Das Unternehmen gab 100 Konsumenten, die zu Meinungsführern in den sozialen Medien gehörten, jeweils ein Auto der Marke X vor der eigentlichen Markteinführung zum Testen. Blogger wurden gebeten, jeden Monat eine Testaufgabe zu lösen. Diese wurden dann samt Antworten auf mehreren Social Media Webseiten wie Twitter, Facebook, YouTube und Flickr gepostet. Die Kampagne war wirkungsvoll und erfolgreich, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Die Marke bzw. das neue Modell erlangte über 60% Wiedererkennungswert, noch bevor das neue Fahrzeugmodell überhaupt in den Verkauf ging. Das getestete Auto bekam über 6,5 Millionen YouTube Views und es wurden über 10.000 Autos innerhalb der ersten sechs Tage nach Markteinführung verkauft.

Alle drei Fallbeispiele haben einen starken Fokus im Vertrieb. Die Digitalisierung kann jedoch prinzipiell an allen Funktionen im Unternehmen ansetzen und berührt viele Themenfelder. Um sich hier nicht zu verzetteln, ist es zielführend, die entscheidenden Punkte zu identifizieren. Und genau dort den Veränderungs­hebel anzusetzen. Wie das einfach geht, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

 

 

Innovationsfelder

 

 

Welcher Weg ist der richtige? Oder: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Aber Schritt für Schritt!

Die digitale Transformation bietet also ein Füllhorn an Möglichkeiten. Aber nicht alle Ansätze sind erfolgreich. Walmart und H&M setzen Funkchips in Ihrer Logistikkette ein, um Warenbestände in Echtzeit zu verfolgen. Und dann vor Ort in den Filialen entsprechend reagieren zu können. H&M verspricht sich viel von dieser Technologie und weitet den Einsatz nach einer Testphase auf viele Länder aus. Walmart hingegen hat die Nutzung der Funkchips enttäuscht wieder eingestellt. Die Ergebnisse sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das Beispiel zeigt: Nicht alles gelingt jedem, Fehler sind teuer, der Investitionsaufwand ist zum Teil erheblich. Um herauszufinden, wo sich mit angemessenem Aufwand die größte Wirkung erzielen lässt, haben wir eine geeignete Methodik entwickelt – das Digital Innovation Camp. Es erlaubt Ihnen, schnell eine Vielzahl an Möglichkeiten zu entdecken, sich dann aber ebenso schnell auf die erfolgversprechenden Ansätze zu konzentrieren. Große Investitionen sind oft nicht erforderlich und wenn doch, werden sie erst getätigt, wenn der Erfolg am Markt solide eingeschätzt werden kann.

 

Unser Lösungsansatz: Das Digital Innovation Camp! Oder: In einer Woche einen großen Sprung nach vorne machen!

Innovationszyklen werden immer kürzer, time-to-market zählt immer mehr. Aber eben mit den richtigen Innovationen! Um diese zu identifizieren setzen wir viele bewährte und auch innovative Kreativitätstechniken ein. Wir ziehen uns dazu für einen Workshop mit Mitarbeitern Ihres Unterneh­mens an einen Ort außerhalb des Unternehmens zurück. Zu Beginn des Prozesses zählt Quantität mehr als Qualität, Ideen werden vorurteilsfrei gesammelt. Wir machen hier immer wieder die gleiche Erfahrung: Am Ende des Workshops steht eine große Masse an Ideen, wie Ihr Geschäft von der Digitalisierung profitieren kann! Mittels strukturierter Verfahren, gestützt durch Daten und Fakten, die wir bereitstellen, werden die erfolgversprechendsten herausgefiltert. Diese werden – immer noch auf dem Papier – bis zum Geschäftsmodell „durchgespielt“. Allerdings sehr rasch und effizient. Bis zu diesem Schritt sind nur wenige Tage vergangen. Aber Sie sind in der Lage, die drei bis fünf Maßnahmen zu erkennen, die das beste Nutzen-Aufwand-Verhältnis aufweisen. Je nach Wunsch unserer Klienten können wir uns ab diesem Punkt zurückziehen und Sie verfolgen die Maßnahmen ohne unsere Begleitung weiter. Wir können aber auch mit Ihnen gemeinsam, sehr rasch einen Prototypen jedes Vorschlags „entwickeln“ und realisieren. Dieser Prototyp wird getestet, von Kunden und Mitarbeitern, dann weiterentwickelt, angepasst und teilweise auch wieder verworfen. Entscheidend ist, dass die Erstellung der Prototypen mit extrem geringen Einsatz an Zeit und Budget erfolgt.

 

 

Identifikation von Innovationen

 

 

Wie bei einem Pferderennen schicken Sie jetzt mehrere Pferde ins Rennen. Die besten Ansätze setzen sich durch und erreichen das Ziel. Bei den Fall-Beispielen oben bedeutet das z.B., mit ausgewählten Ärzten eine Videokonferenz über Skype durchzuführen und dabei durchaus auch zu lernen. Oft wird erst im Rahmen der praktischen Durchführung sichtbar, worauf es ankommt, was funktioniert und was nicht. Oder in diesem Fall: Was wichtig ist, um die Ärzte als Multiplikatoren zu gewinnen. Wenig Aufwand, aber steile Lernkurve! Auf Wunsch entwickeln wir die Maßnahmen mit Ihnen gemeinsam bis zur Marktreife. Immer Schritt für Schritt. Aber immer extrem nah an der Praxis. Es geht um Probieren, Anpassen und Weiterentwickeln aufgrund von Erfahrungen. Nicht um ausführliche theoretische Gutachten und Powerpoint-Präsentationen. So ist es auch möglich, Ansätze aus den verschiedensten Bereichen „gefahrlos“ auszupro­bieren. Die digitale Transformation des Vertriebs kann genauso einfach getestet werden wie die der Produktion, Logistik oder des Kundenservices.

 

Warum mit uns? Oder: Wie profitieren Sie von einer Zusammenarbeit?

Sie erhalten Seniorität und Bodenhaftung gepaart mit einer umfassenden Expertise in neuen Technologien. Alle unsere Mitarbeiter bei Strategy & Transformation Consulting verfügen über mindestens 15 Jahre Berufserfahrung. Sie sind gestandene Praktiker mit umfassender Expertise in der digitalen Transformation. Zu unseren bisherigen Kunden zählen DAX-Unternehmen genauso wie namhafte Mittelständler.

Zudem arbeiten wir im Rahmen der Digital Transformation Alliance (DTA) eng mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zusammen. Hoch-innovative und wissenschaftlich fundierte Ansätze werden dadurch solide in die Unternehmenspraxis transferiert. Mit unserem DTA Partnerunternehmen CI Consulting können wir alle IT-Anforderungen umsetzen. Die Ideen bleiben also nicht in der „Papierphase“ stecken, sondern werden Schritt für Schritt realisiert. Damit innovative digitale  Lösungen nicht leicht Hacking-Angriffen zum Opfer fallen, hilft DTA Partnerunternehmen Michael Bartsch Cybersecurity Consulting bei der Erstellung und Umsetzung digitaler Sicherheitskonzepte. Wir starten dort, wo Ihr Unternehmen in der digitalen Transformation aktuell steht. Beim Vorgehen verbinden wir eine praxisgerechte Binnensicht, ausgerichtet an Ihren Anforderungen und Möglichkeiten, mit einer validen Marktperspektive, die auch Wettbewerb und Kunden im Blick hat.

 

Relevante Publikationen

Digital Innovation Camp: Wie ein mittelständisches Unternehmen sein Absatzvolumen steigert

Chancen und Herausforderungen durch Digitale Transformation

Innovationsmanagement: Neue Ideen in zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen umsetzen!

 

Ihr Ansprechpartner

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Sehr gerne stellen wir Ihnen unsere Beratungsprodukte, Methoden, Projektreferenzen und Publikationen in einem persönlichen Gespräch detailliert vor. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 


Marc R. Esser

Managing Partner
Strategy & Transformation Consulting
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